Von André Grunden

pfadfiversprechen 1 

 

Frei von Leitern waren unsere (Viel Zu-) AltJuffis natürlich nicht, als sie sich überaus selbstständig im sonnigen Juni - fast ein Jahr nach dem letzten Versuch - an ihr Versprechenswochenende machten. Allerdings nahmen sich Erstere ein Beispiel am damaligen Arbeitsenthusiasmus ihrer Kinder und legten erst mal die Beine hoch.

Zelte aufbauen? Na, das müsst ihr irgendwann auch mal selber können. Die Zeltstangen passen nicht? Hihi... hol mal jemand den Fotoapparat. Ach, das mit dem Kochen... naja, da vorne stehen die Hockerkocher. Und was das Lagerfeuer betrifft: Das Feuer müsst ihr schon selber anbekommen. Und mit viel zu stumpfer Axt erst mal das Feuerholz in kleine Häppchen schnitzeln (Die Jungs standen übrigens tatkräftig im Kreis um die tapfer Holz hackende Samira).

So oder so ähnlich zog sich die fremdauferlegte Selbstständigkeit durch das ganze Wochenende von der (späten) Lagerfeuerrunde am ersten Abend über einen Kletterparcours in Pröbsting bis zu undurchsichtigen, dafür aber ungruseligen Gruselgeschichten im Wald (Im Gegensatz zum Erzähler kannte Sylvana die Geschichte übrigens angeblich).

Samstag Abend kam es dann auch endlich zum lang ersehnten zweiten Versuch: Das Pfadfinderversprechen. Hurra! Alle gaben sich vorbildliche Mühe, produzierten Versprechenstexte, die sich sehen lassen konnten und nahmen stolz ihr grünes Halstuch in Empfang.

Der Stamm indes kann aufatmen: Mit den ältesteten Juffis aller Zeiten werden wir nicht mehr ins Sommerlager fahren müssen.

 

Wir haben jetzt ja schließlich ein paar großartige Pfadis!pfadfiversprechen 2

 

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