Tag Header 2Der bunte Tag begann mit einem Frühstück, das dem heutigen Motto gerecht wurde. Mit unseren Klapp-Garnituren hatten wir uns eine gemütliche Essensnische neben den Scouts hergerichtet und sammelten mit vollen Wangen, Kakao und dampfenden Kaffeetassen Energie für den Tag. Wir legten eine kurze Sonnencreme-Session ein - vom Himmel strahlte es nämlich, als wär's gar keine Pfadiaktion - und dann ging es schon ab Richtung Rheder Freibad. Für den Rest des Vormittags war Planschvergnügen angesagt. Ein paar tatkräftige Herrschaften blieben zurück, um für das Programm am Nachmittag klar Schiff zu machen. 

Ab 13 Uhr konnten Wös, Juffis, Pfadis, Eltern und sonstige Neugierige das Gelände erkunden, auf dem es Einiges zu erleben gab: Ein bisschen auf der Hüpfburg herumspringen, ein knuspriges Stockbrot über dem Lagerfeuer rösten, kurzer Zwischenstop im Jubiläumscafé mit Kaffee und Kuchen zwecks Stärkung, und dann ab in den Escape Room, der jetzt endlich offen hatte. Zumindest zwischendurch einmal, denn der Knobelspaß aus der kreativen Feder von Frank Theling forderte seine gebührende Zeit ein. So ist das nun mal bei ganz besonderen Erlebnissen.

Um 18 ging das Tagesprogramm nahtlos über in eine tolle Vorabendmesse in der St. Gudula-Kirche: Wir sangen das Pfadfinderlied und, natürlich, auch unseren Jubiläumssong. Gut, dass wir gestern Abend schon dafür geübt hatten! Andre Bösing hielt eine Predigt über die ereignisreiche Geschichte des Vereins. Maria Büning hatte für den Anlass sogar extra ihre Kluft aus Kuratenzeiten gebügelt. Am Ende des Gottesdienstes verteilten unsere Wölflinge Legosteine, die für das immer weiter wachsende "Gebäude" der DPSG Rhede stehen sollten. Ein richtiger, echter Pfadi-Gottesdienst - von vorne bis hinten! Danke dafür.

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Wo sind die Kinder hin? Ein Statement zum Thema Medienrecht

Wieder zurück am Pfarrheim wartete leckeres Abendessen aus der naheliegenden Hungerkamp'schen Kombüse auf uns. Und noch mehr hatte sich während unseres Kirchgangs wie von Zauberhand getan: Auf den Bühnen-Paneelen, die die Welt bedeuteten, wuselten mittlerweile eine ganze Menge Musiker, um das Abendprogramm in Gang zu setzen: Ein kleines Scoutstock-Revival. Dafür hatten wir mit Bobby Brain und Baby Brei gleich zwei Formationen der alten Hasen gewonnen, die das Pfadi-Festival zwischen 1998 und 2004 getragen hatten. Die Herren von Bobby Brain traten (mehr oder weniger) erstmals seit 18 Jahren vor Publikum auf, und trugen dabei sogar extra "Banduniform" in Form von weißen Hemden. Auch die immer noch aktiven Jungs von Babybrei zeigten, was sie konnten, und würzten ihr Programm mit einigen nostalgischen Gastauftritten. Den Abschluss bildeten BellytoBelly, die mit einer Mischung aus eigenen Liedern und einem breiten Cover-Repertoire die Nachtruhe einläuteten. "Woodstock auf'm Kuhdorf - alles Handgemacht". Schön, dass sich so viele Helfer und Gäste auf das Scoutstock-Klassentreffen am Pfarrheim eingelassen haben!

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