Von André Grunden

logo_georgstag_2012Ihnen ist nicht beizukommen, den Schuppenviecher.

 

Anders lässt sich wohl nur schwerlich erklären, warum wir Jahr für Jahr den Namenstag des populärsten Drachentöters (der zufälligerweise auch über unsere Geschicke wacht) wandeln. Einmal mehr scheint man auf den Spuren des heiligen Georgs der Drachenplage Herr werden zu wollen. Und dafür, dass es den feuerspeienden Grottenolmen zünftig ans Leder geht, wurde gesorgt.

Rund um das Gelände des St. Gudulapfarrheims hatte sich das Trainingslager für aufstrebene Drachentöter häuslich eingerichtet und bot Interessierten eine Reihe von Trainingseinheiten. Dazu gehörten...

12Georg_4_Brcke

... das Überwinden eines reißenden Flußes durch den Bau einer Brücke

12Georg_3_Lschen

... Das Bekämpfen einer Feuerstbrunst, die der Drache mit seinem Atem verbrochen hatte

12Georg_7_Strke

... das Trainieren von körperlicher Stärke

12Georg_9_Netz

... die Zusammenarbeit in der Gruppe durch das Überwinden eines riesigen Spinnennetzes

12Georg_5_Wurf

... das Verfeinern der eigenen Geschicklichkeit beim Eierwurf

12Georg_6_Flucht

... die Flucht durch unwegsames Gelände

12Georg_8_Schuppen

... Fährtensuchfähigkeiten beim Ausspüren von Drachenschuppen

12Georg_2_Bogen

... Kampffertigkeit mit dem Bogen

12Georg_1_Feuer

... die Rettung einer wertvollen Drachenflamme für den heimischen Herd

 

 

Wer sich in all diesen Disziplinen erfolgreich beteiligte, der konnte in der kommenden Nacht wohl gut schlafen - denn wenn man erst mal wusste, wie man einen Drachen erledigte, was sollte einen schon sonst noch vom Träumen abhalten?

Nach getaner Arbeit versammelten sich die frischgebackenen Georgsritter zum sprituellen Treffen in der Kirche zur heiligen Familie und gönnten sich im Anschluss eine herzhafte Bratwurst am dazugehörigen Pfarrheim. Dieses Mal aber unbehelligt von feuerspeihenden Schuppenviechern.

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