Von André Grunden

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Wer am sich in sonntäglicher Morgendstund am 9.Oktober trotz Kälte und unchristlicher Uhrzeit vor seine Haustür traute, der konnte bei seinem Weg durch die Rheder Innenstadt bereits Zeuge einer erstaunlichen Geschäftigkeit werden. Überrascht darüber indes werden wohl nur unglücklich verirrte Touristen gewesen sein, denn den Einheimischen sollte das Treiben zwischen Rathausplatz und Gudulakirche doch wohl ein Begriff sein. Zum stattlichen 33. Mal lockte das Fest der Holzschuhe Besucher zum Stadtbummel ein und zeugte damit von seiner weitreichenden Tradition.

Und wo Kaffezelte, Hutstände und unsere heißgeliebte volkstümische Blaskapellen wahlweise den Gezeiten trotzen oder aber auch die letzten Ausläufer sommerlicher Witterung feiern, da dürfen die Pfadfinder ja wohl auch nicht weit sein.

Natürlich bezogen auch wir dieses Jahr wieder einmal unseren Posten im Schatten des Kirchturms. Mal ehrlich, wann sonst hat man den schon die Möglichkeit, seine Zelte direkt vor dem Rheder Dom aufschlagen zu dürfen? Unser Stammesbanner bestätigte, dass dieses Stück Gelände zumindest für die Dauer dieses Tages in der Hand der DPSG war.

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Mit der offiziellen Eröffnung des Klumpensonntages füllte sich das Innere unserer Zeltjurte auch langsam mit Leben und bald konkurrierte der Geruch unserer frisch gebackener Waffeln tapfer mit der lautstarken Beschallung durch Akkordeon und Marschtrommeln von allen Seiten. Manch ein Innenstadtsbesucher fand sein Weg hinein und verköstigte sich an Waffeln und Kaffee. Unsere Kinder, die schichtenweise hinter der Theke ihren Dienst taten, hatten alle Hände vollzu tun. Aber diesen Arbeitsaufwand nahmen wir alle gerne in Kauf, schließlich war der Erlös der Veranstaltung als Spende für therapeutische Maßnahmen der Caritas gedacht. Über diesen guten Zweck klärten übrigens auch die von uns mitgebrachten Informationstafeln auf.

Richtung Abend hin verschlechterte sich das Wetter zusehen, was aber die schlussendlich positive Bilanz über den Klumpensonntag nur unwesentlich trübt. So waren zumindest die mitgebrachten Utensilien pünktlich wieder verstaut und abstransportiert. Und der Kassensturz ergab trotzdem ein sehr erfolgreiches Ergebnis mit einem stattlichen Betrag für wohltätige Zwecke.

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