Von André Grunden

Juffi Wochende 2015 5

 In der Woche vom 3. auf den 15. August tummelte sich auf dem Kölner Messegelände allerlei mit Laserkanonen, komischen Frisuren, gewagten Outfits und mittelalterlichen Breitschwertern dekoriertes Personal. Alles wuselte rund um die unzähligen Stände aus dem Schlaraffenland der Videospielindustrie, um läppische 2 Stunden für den Genuss von 10 min Exklusiv-Gedaddel anstehen zu dürfen. Ein Reiseziel, dass allerlei Kuriositäten entlang des Weges bieten sollte - und gleichzeitig zahlreiche Menschen versprach, die der Hilfe eines emsigen Juffis auf dem Guten Pfad zum Pfadi-Versprechen bedurften. Das konnte sich die Montagsgruppe von Sebastian und Jens natürlich nicht entgehen lassen.

Bewaffnet mit Kluft und videotauglichem Handy - neben all den Orks, Feen und dem freizügigen Mann mit der Wassermelone wirkte das schon richtig langweilig - machte die Gruppe sich also daran, ein paar gute Taten unter die Leute zu bringen und bei der Gelegenheit auch zu dokumentieren. In ein paar Wochen folgt dann noch das eigentliche Versprechen, an dem die freundlichen Handreichungen präsentiert werden, und man endlich das Blau gegen Grün austauschen darf. Yey!

Aber auch auf dem "Zeltplatz" Pfarrheim St. Gudula galt es sich zu beweisen: Abseits vom Spieleparadies wurde hier allerlei pfadfinderische Fertigkeit etwa im Zelteaufbau, Kochen (inklusive gebratener Plastikfolie), Nachtdurchmachen, Bei-Gruselgeschichten-Nicht-Die-Ohren-Zuhalten und das geschickte Verstecken von Schüsseln eingeübt. Klappte auch alles hervorragend (mit Ausnahme vom Schüssel-Verstecken. Da hatten wir nix mit zu tun) - die Leiter waren stolz wie der (gruppen-)namensgebende Oskar. Und nicht nur die: zahlreiche andere Zaungäste vom Ex-Gruppenleiter der Herzen (Benedikt), dem Vorstand (Vera), neugierigen Sängerinnen und Sängern (Singing Voices), der Pfadigruppe "Gar Nix" und dem Verfasser dieses Artikels (der zur allgemeinen Begeisterung gleich mal das ganze Lager über blieb) waren gekommen, um zu bleiben. Konnte man auch verstehen - bei gemütlichen Lagerfeuerrunden, noch gemütlicherer Schlafsackparty im Gruppenraum und den regelmäßigen Joggingbuchsen-Flashmobs abends um 10 war schließlich durchgehend gute Unterhaltung geboten.

Wer nach drei ereignisreichen Tagen und 2 schlafarmen Nächten Samstag morgen nicht mehr die Kraft hatte, die Super-Leiter Spalier stehend mit den neuesten Hits aus dem Gotteslob zu wecken, hatte dann auch allen Grund dazu. Nach so einem Lager hatten wir uns alle erst mal eine ganze Menge Ruhe verdient!

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