2009

Leiterklausur

Die Leiterklausur des Jahres stand ein wenig im Zeichen des Abschieds. Nachdem unser langjähriger Vorstand Frank Theling an der vorangegangenen Weihnachtsfeier offiziell seinen Rücktritt verkündet hatte, wurde aus diesem Leiterwochenende seine letzte Veranstaltung in Amt und Würden.

Für diesen Anlass hatte die Leiterrunde noch eine gebührende Überraschung parat. Still und heimlich hatten unsere fleißigen Musikexperten einen kleinen Dankeschönsong mit dem Titel "Frank, the Tank" ersonnen, der am letzten Abend noch einmal von der gesamten Mannschaft geschmettert wurde. Wenn das mal kein angemessenes Tribut ist...

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(bei der Aufnahme des Songs)

 

Frank, The Tank

[1. Strophe]

Viele nennen dich Papa Schlumpf, denn du bist ziemlich schlau

hast zwar keine rote Mütze auf, aber du bist meistens blau

doch das macht uns gar nichts, denn so finden wir dich gut

ja, du bist unser Navy, hast das Pfadfinden im Blut

[Refrain]

Frank, du Tank! Vielen Dank, wir tragen dich auf einer Bahre

Frank, du Tank! Vielen Dank, für all die wunderschönen Jahre

[2. Strophe]

Vorstand unsrer Meute, das ist bestimmt nicht leicht

da macht man keine Beute, da wird man nicht grad reich

soviel Elan und Spaß, den muss man erstmal haben

Respekt! (RESPEEEKT!) Echt nicht schlecht, können wir da nur sagen

[Refrain]

[3.Strophe]

Entführt von den Gemaner, von Volkenhoff und Kolks

dat war eins van het Lachern, erinnert sich dein Volk

Denken wir an diese Zeit, singen wir unser Lied

und wenn es dir wie uns gefällt, dann drück doch auf repeat.

[Refrain] x2

 

 

 

 

Georgstag

Der Georgstag 2009 ging konzeptionell noch einmal ganz tief in sich und besann sich mit einem lauen Lüftchen von Innovation auf die grundsätzlichen Fähigkeiten der Pfadfinderrei: Richtig, das Finden des Pfades!

Anhand einer Reihe mysteriöser Schnappschüsse kämpften unsere Truppen sich quer durch Rhede und mit ein wenig um die Ecke Denken war auch klar, wohin ein Foto von Maria, Josef und Jesus in der Krippe führen musste: Zum Pfarrheim zur Hl. Familie.

Wer es bis dort geschafft hatte, der wurde mit einer geschmeidigen Party unter dem Motto Kindergeburtstag belohnt. Gottesdienst, Rostbratwurst und lustige Gruppenspiele inklusive.

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72-Stunden Aktion

220px-72Stunden-Aktion_2009_I Zweiundsiebzig Stunden im Auftrag der Diözese an einem sozial nützlichen Projekt wirken. Die Aufgabe ist vorweg nicht bekannt, die Arbeitsmaterialien müssen über Spenden organisiert werden, die fleißigen Helfer rekrutieren sich aus der freiwilligen Pfaditruppe. Wenn man sich diese Faktoren mal vorweg betrachtet, kann einem schon ganz schön schwindelig werden. Konnten wir das ernsthaft schaffen?

 

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Konnten wir! Nachdem das Projekt (der Bau einer Terasse für die Außenwohngruppe Am Wald) erst einmal bekannt gegeben war, wurde nicht lange Zeit verplempert. Man schlug ein Basiscamp am Pfadfinderhaus auf, von dem aus alles weiter koordiniert wurde. Die handwerklich Begabten begannen schon mal mit dem Pflastern der Terasse, andere flitzten durch Rhede auf der Suche nach Geld und Materialspenden, wieder andere schwangen den Kochlöffel. Unsere zahlreich teilnehmenden Gruppenkinder füllten die Kassen durch eine spontane Radputzaktion am Rathausplatz. 72 Stunden nonstop - und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Aus dem Nichts entstanden war eine ansehnliche Gartenanlage, die die Bewohner der Außenwohngruppe mit einer großen Feier gemeinsam mit den Pfadfindern einweihten. Da war der Name der Aktion tatsächlich Programm: Uns schickt der Himmel!

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Stammeslager

2009_5_stalaUm die Pfingstzeit rumort es bekanntlich im Regelfall ordentlich in Kreisen der begeisterten Pfadfinderschaft. Wer in diesem Jahr seine Lauscher mal genauer aufsperrte, der hörte vermutlich Säbelrasseln, Gläserklirren und wilde Seemannslieder. Richtig so, denn die klapprige Schaluppe Richtung Haldern segeltenicht ganz unberechtigt unter schwarzer Totenkopfflagge: Alles bereit machen zum Entern!

Mit Holzbein, Augenklappe und Meerjungfrauen im Schlepptau bewiesen wir unsere Hochseetauglichkeit. Überaus zu gute kam, dass uns der Wind wohl irgendwo in die Karibik verschlagen hatte - bei so unglaublich sonnigem Wetter war es nur schwer vorstellbar, dass wir noch irgendwo durch triste Deutschland dümpelten.

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die Karperfahrt bot uns allerlei Möglichkeit, das Freibeuterleben in vollen Zügen zu genießen. Wir ließen uns die Sonne auf die Nase brennen, plantschten angemessen Wild im warmen Wasser, bedienten brandgefährliche Angriffsmaschinen wie die Schokokussschleuder und machten Bekanntschaft mit den knatsch-lilanen Tutu-Piraten und ähnlich kuriosen Zeitgenossen.

Dass uns am letzten Tag urplötzlich doch ein kleiner Regenschauer überraschte, störte da auch niemanden mehr. Die See ist bekanntlicherweise launisch, und da wir sowieso schon alle einen Sonnenbrand hatten, was wollten wir schon mehr?

 

 

 

 

Klumpensonntag

Die gute alte Kistenkletterei ist schon ein Augenfang. Wenn wundert es, wo man doch unseren Kran schon von weiter her sehen kann? Mit unserer neuen Stellung am Lachnicht-Parkplatz waren wir in überaus guter Gesellschaft, immerhin blickte unser Schutzpatron Georg von der Hauswand der gegenüberliegenden Straßenseite wachsam zu uns hinüber.

Wer ein wenig Action erleben wollte, der konnte sich einfach einklinken und Kiste für Kiste in den Wochenendhimmel hinauf klettern, eine gute Balance und eine Prise Feingefühl mal vorausgesetzt. Wer sich weniger zum Indiana Jones berufen fühlte, konnte sich auch ganz einfach nebenan in unsere Kaffee-Stube setzen und ein heißes Getränk nebst Waffel genießen, während er Spektakel am Kran aus sicherer Distanz bewunderte. Vermutlich war es beiden Fällen beinahe so gut wie Kino - oder eventuell sogar noch einen Ticken interessanter.

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Friedenslicht

Mauern brechen - Frieden finden - Hoffnung geben

 

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steht über der Friedenslichtaktion 2009.

Es knüpft damit an am Mauerfall vor 20 Jahren und schlägt eine Brücke zum 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München. Dort werden wir die Aktionen der Ringverbände (auch mit dem Friedenslicht!) unter das Motto
„Hoffnung geben“ stellen.

Denn das sehen wir als unsere große Herausforderung an! Als Friedenspfadfinderinnen und -pfadfinder setzen wir uns ein für  Gerechtigkeit und Frieden – im Kleinen wie im Großen. Mehr aber  noch wollen wir Hoffnung geben aus unserem Glauben heraus: Dass Gott als der große »Fürst des Friedens« in unser Leben  kommt und uns Frieden verheißt.
Deshalb wird das Friedenslicht aus Betlehem auch beim 2. ÖKT  an zentralen Stellen brennen …!

Weitere Informationen auf der offiziellen Homepage: www.friedenslicht.de 

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