Der Klumpensonntag stand bei uns schon von jeher im Zeichen der tätigen Solidarität: Ein Einsatz für den guten Zweck mit unseren flinken Händen und Füßen. In den Wochen vorm Klumpensonntag 2019 wollen wir mit einer kleiner Artikelreihe zurückblicken auf die Aktionen der Rheder Pfadfinder aus den letzten 7 Jahrzehnten.

world map 306338

(Pfadfinder aus Rhede - auf der ganzen Welt vor Ort)

Alfons Vietmeier arbeite in den frühen 1980ern als Kaplan in der St. Gudula Gemeinde, bevor er zum Priesteramt in Mexiko Stadt berufen wurde. In dieser Zeit war er auch als Kurat der Rheder Pfadfinder tätig.
Als 1985 ein schweres Erdbeben Mexiko erschütterte, erklärte der Stamm kurzerhand den Wirkungsbereich ihres ehemaligen Kuraten zum Ziel ihrer flinken Hände und Füße.
Alfons Vietmeier arbeitet noch heute als Priester jenseits des und ist nebenbei auch als Schriftsteller tätig: 2013 veröffentlichte er "Mexiko tiefer verstehen", ein Buch über seine langjärhigen Erfahrungen in Südamerika.vietmeier

 

2005 reiste Astrid Bölting für mehrere Monate nach Südafrika. Dort organisierte sie ein Sommercamp für 400 afrikanische Scouts - die pfadfinderischen Erfahrungen aus ihrem Rheder Heimatstamm kamen ihr dabei sehr gelegen.
Der Kontakt war über den Verein "Nangu-Thina" zustande gekommen, der sich für Aidskranke und die Verständigung zwischen Afrika und Europa einsetzte. Hier absolvierte sie ein Praktikum, dass sie unter anderem nach Kapstadt führte.

Astrid

 

Hendrik Grunden brach 2016 nach Namibia auf, um dort seine Fähigkeiten als gelernter Schreiner einzusetzen.
Er lebte und arbeitete mit den Eheleuten Stommel auf der von ihnen gegründeten Farmschule Otjikondo im Norden des Landes. Wer mal über die Geschichte der Eheleute Stommel lesen möchte: Zum 20. Jubiläum des Schuldorfes erschien das Buch "Aufbruch nach Namibia" aus der Feder des Ehepaars.
Der Erlös des Klumpensonntages ging in diesem Jahr an das Projekt, von dem der mittlerweile wieder zurück gekehrte Hendrik vor Ort auch erzählte.

Hendrik

 

Kurat André Bösing engagiert sich schon seit Jahren für Uganda - auch, wenn er das nicht so gerne an seine Person alleine hängt - "Schließlich gibt es ganz viele, die sich für solche Projekte engagieren und mitmachen." Das Projekt, das unter dem Motto "Hände geben Hoffnung" läuft, wurde von der Eine Welt Gruppe St. Ewaldi ins Leben grufen.
Im Jahr 2018 schickten wir unseren Erlös vom Klumpensonntag nach Uganda, um beim Aufbau einer dortigen Pfadfindergruppe zu helfen. Anders als bei uns ist die Vereinsarbeit hier an den Schulbetrieb angeschlossen, also quasi eine natürliche Erweiterung der Entwicklungsarbeit.
Die ugandischen Pfadfinder freuten sich: Von unserer Spende wollen sie Kluften kaufen.

Andre

 

In der nächsten Ausgabe kommen wir in der Gegenwart an - und zeigen euch, dass bei uns nicht nur die Freitage für die Zukunft reserviert sind.

Hier geht es zu Teil 6.

Zum Seitenanfang