photographer 455747 1280„Schade, dass auf den Fotos gar keine Kinder mehr zu sehen sind.“ In ähnlicher Formulierung sammeln sich im Augenblick Rückmeldungen von Eltern unserer Gruppenkinder zu den Artikeln auf Homepage und Facebook. Das Kirchliche Datenschutzgesetz (KDG) und die Auslegung durch die Datenschutzexperte lassen uns dahingehend leider keine andere Wahl. Die Datenschutzexperten der Bistümer haben sich darauf geeinigt, dass Bilder, auf denen Kinder unter 16 Jahren abgebildet sind, nur nach Freigabe des einzelnen Bildes durch die Erziehungsberechtigten veröffentlicht werden dürfen.
Bisher gibt es keine Möglichkeit, die Veröffentlichung durch eine allgemeine Freigabe durch die Eltern zu erlauben und damit den sonst enormen Verwaltungsaufwand umsetzbar zu halten. Eine aktuelle Behelfslösung des BDKJ, in dem die Eltern die Entscheidung für eine bestimmte Zeit auf die Leiter übertragen, erscheint ein juristisch fragwürdiges Konstrukt, den gefassten Beschluss zu umgehen. Daher müssen wir in unserer Pressearbeit von einer direkten Abbildung unserer minderjährigen Wö’s, Juffis und Pfadis bis auf Weiteres absehen.
Der Gedanke, eine Information zum Stand der (medienrechtlichen) Dinge via Elternabend oder Elternbrief herauszugeben, steht schon etwas länger im Raum. Wir hatten allerdings bisher aus zweierlei Gründen davon abgesehen: Erstens, weil wir ungern mit einer solchen Negativbotschaft an unsere Gruppenkinder und ihre Eltern herantreten wollten; zweitens, weil wir weiterhin auf eine Klärung in naher Zukunft hoffen.
 
Der Sachverhalt ist leider sehr komplex, aber wer mag, kann an dieser Stelle ein wenig dazu lesen: KLICK!
 
Für die DPSG Rhede,
Frank Theling, André Grunden
 
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